Angelpark-Schauen
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  1. #1
    Waller-Knaller Avatar von Rumpelrudi
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    Berliner Landesfischereiordnung geändert !

    Mit öffentlicher Verkündung am 27.4.2013 tritt die Änderung der LFischO-Berlin mit sofortiger Wirkung in Kraft (rückw. zum 13.10.2012).

    Wesentliche Änderungen:
    Das Mindestmaß für den Aal wurde von 45 cm auf 50 cm angehoben.

    Fangbegrenzung für Aale und Zander ist auf insgesamt drei Fische dieser beiden Arten je Fangtag limitiert. Also entweder 3 Aale oder 3 Zander, bzw. 1 Aal und 2 Zander oder 1 Zander und 2 Aale.

    Die Schonzeit für den Zander wurde bis zum 31.5. verlängert.

    Für Streamerfischer oder Jigangler: Alle Kunstköder mit mehr als 2 cm Gesamtlänge sind jetzt eindeutig als Raubfischköder definiert.

    Barbe und Karausche sind in Berlin jetzt ganzjährig geschont.

    Lachs und Meerforelle sind nun ohne Wenn und Aber ganzjährig geschont. Die Ausnahmefloskel für „als Satzfisch eingebrachte Tiere" wurde gestrichen.
    Geändert von Rumpelrudi (29.04.2013 um 23:58 Uhr)
    Angeln ist die einzige Philosophie, bei der jemand, der Glück hat, satt werden kann.

  2. #2
    Danke für diese Info.
    Das finde ich alles vertretbar. Mit "als Satzfische eingebrachte..." war z.B. die Regenbogenforelle gemeint. Ohne Regenbogner wäre sonst kaum noch ein Fisch im Bach, dank der geschützten Pechvögel.
    Es wird höchste Zeit, daß auch wir Angler deutlich mehr Zurückhaltung üben sollten. Aal mit 50cm geht garnicht.
    Die gesamten Fangregeln müßten mal aktualisiert werden.

    Gruß snoekbars
    ... wird ja langweilig wenn man jedes Mal `was fängt.

  3. #3
    Waller-Knaller Avatar von Rumpelrudi
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    Ganz ehrlich... obwohl mir sehr viel Infos über Gewässer bekannt sind, so kenne ich keins in Mitteleuropa, wo sich die Regenbogenforelle eigenständig reproduziert. Die Teichfische haben sämtliche Gene in diese Richtung verloren. Jungfische hatte ich schon an der Angel, aber offensichtlich sind die aus Zuchtanlagen ausgebüxt.

    Die Regelung "bei Besatz" ist lediglich ein Zugeständnis an die Vereine gewesen, die sich an Wiedereinbürgerungsprogrammen beteiligten. Dieses Programm scheint für Berlin aussichtslos zu sein. Bei anderen Vereinen, die sich an solchen Programmen beteiligen, sieht das viel gieriger aus. Sofort nach Besatz wird das Gewässer dem Gemeinwohl (Gastanglern) entzogen oder sie träumen von Einnahmequellen wie an der Mörrum.
    Angeln ist die einzige Philosophie, bei der jemand, der Glück hat, satt werden kann.

  4. #4
    Forellen, z. B. in der Harzer Bode, stammen aus Besatzmaßnahmen. Diese dürfen bei Fang aus der Elbe, Havel oder Saale auch entnommen werden. So ist das zu verstehen und machbar. Satzfische sind u. U. auch markiert und können oder müssen gemeldet werden.
    Es gab sogar mal etwas Geld dafür.
    Sie gehört natürlich zurückgesetzt.

    Gruß snoekbars
    Geändert von snoekbars (30.04.2013 um 18:12 Uhr)
    ... wird ja langweilig wenn man jedes Mal `was fängt.

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