Angelpark-Schauen
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    Waller-Knaller Avatar von Rumpelrudi
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    Kaulsdorfer Baggerseen B 12

    Am Ostrand von Berlin, in Kaulsdorf, wurden in einem damals unbebaubaren Gebiet diese Seen ab 1935 zur Sandgewinnung ausgehoben. Durch spätere Grundwasserabsenkungen wurde auch das Umland bebaubar. Lediglich um die Baggerseen entwickelte sich eine Wald und Wiesenlandschaft als schönes Kleinod zur Naherholung. Der angrenzende Kaulsdorfer Busch ist in das Landschaftsschutzgebiet mit eingeschlossen. In den warmen Sommermonaten ist jedoch vom Naturschutz wenig zu vermuten, wenn sich tausende Menschen an den Sandstränden tummeln und jegliches Badeverbot mißachten und besonders das Trinkwasserschutzgebiet durch Hinterlassenschaft von Exkremente schwer belasten. Dass sie das Wasser irgendwann selbst trinken müssen, scheint dann vergessen zu sein. Außerhalb der Saison sind die Seen und die Umgebung für alle Arten der stillen Erholung geeignet.
    Die Seen werden durch Grundwasser gespeist. Ein Pumpwerk am Habermannsee sorgt für einen möglichst gleich bleibenden Wasserspiegel, weil ansonsten viele Keller unter Wasser stehen würden. Das abgepumpte Wasser wird der Wuhle zugeleitet.
    Hecht, Karpfen, Barsch, Zander, Schleie, Aal, Weißfische

    Im Butzer See angeln
    LAV-Nr. B 04-101
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    Dies ist der See, wo 1935 alles seinen Anfang nahm. Die Ufer sind sandig und durch die häufige Frequentierung durch Seebesucher spärlich bewachsen. Das Nord- und Südufer läuft flach aus, zum westlichen Sportplatz hin ist ein Steilufer durch einen Zaun gesichert, das Ostufer ist relativ sumpfig.
    Der See ist 7,47 ha groß und hat eine maximale Tiefe von 8,75 m.

    Im Habermannsee mit Kiessee angeln
    LAV-Nr. B 04-102 und 04-103
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    Er hat seinen Namen durch den Kieswerkbetreiber, der diesen See ab 1938 ausgehoben hat. Der durch eine öfter überspülten Landzunge vom „alten“ See getrennte Kiessee ist erst später in den 60er Jahren entstanden. Die Seefläche beträgt 15,25 ha bei einer Tiefe von bis zu 6 m. Der Kiessee ist dagegen mit bis zu 2 m sehr flach.


    Fangbegrenzung insgesamt 3 Hechte, Zander oder Karpfen.
    Bootsangeln und Zelten verboten. Auch ein Wetterschutz darf nur maximal 12 Stunden an einer Stelle stehen.
    Tageskarte zu 7 € unter Anderen bei
    Müllers Angelmarkt, Alt Kaulsdorf 18, 12621 Berlin-Hellersdorf, 030/56589920
    Angelhaus Noack, Allee der Kosmonauten 102, 12683 Berlin-Marzahn, 030/5456900
    Angelhaus Noack, Grünauer Str. 12, 12557 Berlin-Köpenick, 030/65475502
    Zoofachmarkt im RingCenter, Frankfurter Allee 113, 10365 Berlin-Lichtenberg, 030/55153517
    Angeln und Outdoor, Invalidenstr. 15, 10115 Berlin-Mitte, 030/4491243
    Matzes Anglertreff, Auguste Viktoria Allee 4, 13403 Berlin-Reinickendorf, 030/4915058
    DAV-LV Berlin, Hausburgstr. 13, 10249 Berlin, 030/4271728, Di und Do

    Elsensee
    Der Name geht auf den gerodeten Erlenbruch zurück, der dem See weichen mußte.
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    Er ist der östliche See dieser Landschaft und erst zwischen 1968 bis 1995 entstanden. Die Nachnutzung sollte trotz Badeverbot einen Sportsee mit Wasserskianlage und Saunabetrib am Freibad vorsehen, aber das ist mit dem Wasserschutzgebiet nicht vereinbar, was wiederum dem Investor ärgert. Bisher ist es noch ein völlig umzäunter Privatsee ohne eine Nutzung. Irgendwann wird Gras über den See gewachsen sein, was den bis jetzt hohen Fischbestand und die gefiederten Fischräuber freuen wird. Wenigstens zum Angeln könnte der Zaun geöffnet werden, aber das ist nicht die Zielgruppe des Besitzers. Die Stadt möchte den See gern in das Landschaftsschutzgebiet integrieren.
    Er ist 13,3 ha groß bei einer Tiefe von 14,5 m.


    Im Körner Teich angeln
    LAV-Nr. B 04-104
    Der Vollständigkeit halber sei dieser kleine See auch erwähnt.
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    In einer parkähnlichen Umgebung liegt der Körnerteich inmitten einer Ein- und Zweifamilienhaussiedlung. Auf engsten Raum wird hier eine Vielfalt von verschiedenen Sträuchern, Bäume aber auch Schwimmblattpflanzen, Wasserknöterich, Schilf und Rohrkolben dargeboten.

    Dazu kommt noch ein reicher Fischbestand von Hecht, Schleie, Karpfen, Barsche, Aal, Weißfische. Aufgrund der geringen Wasserfläche von nur 0,5 ha ist es leider nicht verständlich, warum manche Angler an den Empfehlungen der Futterverkäufer glauben und enorme Mengen an Futter in den Teich pfeffern. Mittlerweile ist der vorher sandige Seeboden vollständig von einer Faulschlammschicht bedeckt.
    Geändert von Rumpelrudi (08.10.2012 um 04:40 Uhr)
    Angeln ist die einzige Philosophie, bei der jemand, der Glück hat, satt werden kann.

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