In einer Aufzuchtanlage für Forellen in Eichenzell-Döllbach sind rund 12.000 Forellen verendet.
Die Fische erstickten durch eine organische Verschmutzung. Es entstand ein Schaden von rund 25.000 Euro, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Ursache des Fischsterbens waren Arbeiten in einer Kläranlage, die sich 500 Meter oberhalb der Fischteiche in Döllbach befindet. Zwei Mitarbeiter entsorgten dort Klärschlamm. Dabei gelangte durch Unachtsamkeit 30 Minuten lang Klärschlamm in den Thalaubach, der die Fischzuchtanlage speist. Dies entzog dem Wasser den Sauerstoff und löste das Fischsterben aus.
Die beiden 20 und 31 Jahre alten Männer müssen sich nun wegen Gewässerverunreinigung verantworten. Trinkwasser war nach Polizeiangaben nicht gefährdet.
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