Hobbyangler entnehmen aus den Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr Aale als die Berufsfischer.
Einer gestern vom Schweriner Landwirtschaftsministerium veröffentlichten Studie zufolge gehen den Anglern jährlich Aale mit einem Gesamtgewicht von etwa 187 Tonnen an den Haken.
Dagegen hieven die Berufsfischerei lediglich 120 Tonnen Aale aus den Netzen. Die Angaben basierten darauf, dass etwa 75 Prozent der Angler nicht mehr als einen Aal pro Jahr fangen.
Das Ministerium plädiert für eine Erhöhung des Aalbesatzes, die Anhebung des zulässigen Mindestfangmaßes für Aale von derzeit 45 auf 50 Zentimeter Länge sowie ein für Angler und Fischer geltendes Fangverbot vom 01. Dezember bis zum 28. Februar.
Quelle: SVZ v. 05. März 2009