Vollere Netze für Bodenseefischer
Die 140 Berufsfischer am Bodensee haben im vergangenen Jahr rund 725 Tonnen Fisch aus dem Dreiländer-Gewässer gezogen, 134 Tonnen mehr als 2007. Zum Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre fehlten 180 Tonnen Fisch.
Nach Angaben der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) in Isny (Allgäu) war der Felchen mit 538 Tonnen der "Brot- und Butter-Fisch". Vom Barsch wurden 95,5 Tonnen gefangen. Deutliche Zuwachsraten gab es bei den Seeforellen (6,8 Tonnen) und Seesaiblingen (12,5 Tonnen). Sie profitieren - anders als Felchen und Barsch - von der sehr guten Wasserqualität des Bodensee.
Dass die Fischer trotz steigender Erträge noch so weit vom Mittel der vergangenen Jahre entfernt sind, liegt nach Ansicht der IBKF neben dem immer saubereren und damit nährstoffärmeren Wasser auch am Kormoran. Mehrere hundert Brutpaare würden etwa 200 Tonnen Fisch jährlich fangen, meinen Fischereivertreter. Dagegen müssten schnell Maßnahmen ergriffen werden. Eine Forderung, die wiederum den Vogelschützern am See überhaupt nicht gefällt.
Bild Qelle: sueddeutsche.de
Angler holen 59 Tonnen Fisch aus dem See
Die Angelfischer holten im Vorjahr 59 Tonnen aus dem See; hier lag der Barsch vor den Felchen an erster Stelle, gefolgt von Karpfen und Hecht.
Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5014070/1gashm9/index.html