Angelpark-Schauen

Banne

Köder richtig präparieren

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Hallo aus Hamburg,

ich bin neu in diesem Forum darum möge man mir verzeihen, wenn ich (noch) nicht den richtigen Weg einschlage, um eine Frage beantwortet zu bekommen. Ich versuche es einfach mal über dieses "Eingabefeld" und hoffe, ich bekomme ein Feedback.

Ich bin ein absoluter "Hobbyangler", dies jedoch mit Liebe & Leidenschaft. Ja, selbst ohne den "großen Fang", genieße ich die Ruhe, die Natur und (meist) den schönen Blick.

Doch nun zu meiner Frage:
Bisher angelte ich ohne Ausnahme "recht klassisch": Pose und entsprechenden Köder (viel mehr beherrsche ich garnicht). Vor einigen Tagen noch durfte ich das in Cape Coral (Florida), in einem Salzwasserkanal. Ich hatte Erfolg ... 10 recht ansehnliche Catfishes.
Vielleicht auch deswegen, weil mein Dad schon immer sagte ... "Bub, der Angelhaken darf im Köder nicht zu sehen sein".
Das nächste Mal möchte ich das Grundangeln probieren. Dazu schaute ich mir einige Videos an und laß Einiges. Ein Video irritierte mich ... Der dort zu sehende Angler hatte einen "Silikonköder" in Form einer Krabbe, mit sichtbarem Haken in der Mitte des Kunsttieres, welchen er nicht extra bestückte und damit verdeckte. Und er hatte Erfolg ...
Hat mein Dad sich geirrt? Darf der Haken in diesem Fall zu sehen sein?

Vielen Dank für Eure Antwort, für Euren Tipp ...

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Stichworte: köder, sichtbarer haken Stichworte bearbeiten
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Kommentare

  1. Avatar von Rumpelrudi
    Hallo Banne
    Verallgemeinern kann man die Aussage von deinem Papa nicht. Das galt wahrscheinlich noch in Zeiten, als rostige Nägel zum Angelhaken gebogen wurden. Heute sind die Haken viel filigraner und können sogar eine zusätzliche Lockwirkung haben.

    Fische, die ihre Nahrung am Grund suchen, sind am Maul sehr sensibel. Sie wollen den Köder fressen, aber nicht die Fremdkörper. Ob es Steinchen, Kraut oder eben der Haken ist, wissen die Fische nicht. Sie werden so lange den Köder aufnehmen und wieder ausspucken, bis er sauber ist. Deshalb ist es bei weichen Ködern wichtig, dass der Haken so versteckt ist, dass erst die Schlundzähne den Fremdkörper feststellen. Dann ist ein Ausspucken des Hakens oft noch möglich, aber ein aufmerksamer Angler bemerkt den Anbiss und kann den Haken durch den Köder treiben. Der Angler kann natürlich warten, ob der Fisch den Haken ausspucken kann oder nicht. Bei letzteren versucht der Fisch davon zu schwimmen oder viel Wasser durch die Kiemen zu drücken. Bei ersteren bleibt oft der blanke Haken zurück.

    Weiche Köder im Stillwasser= Haken komplett verstecken.
    Weiche Köder im Fließgewässer = Hakenspitze nicht verdecken.

    Kunstköder aus Gummi oder Blech haben einen anderen Sinn. Der Fisch soll durch Bewegung getäuscht und zum Anbiss animiert werden. Der Fisch selbst "glaubt", dass er einen Irrtum sofort ausspucken kann. Im Fließwasser müssen sich die Fische schnell "entscheiden", im Stillwasser können sie sogar eine Geruchsprobe nehmen. In der Bewegung ist der Haken selbst unwichtig.