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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Im Löderburger See angeln SLK 39



Rumpelrudi
10.12.2010, 01:57
6-411-2
Nordwestlich von Staßfurt entstand aus einem Tagebaurestloch das 1977 eingeweihte Naherholungsgebiet Löderburger See.
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Der See weist bei einer Wasserfläche von 37 ha eine Tiefe von über 30 m aus.
Der anliegende Ferienpark bietet neben der 400 m langen Strandpromenade ausgedehnte Liegewiesen und einen Strandkorbverleih. Ein großer Spielplatz und die beiden 2004 gebauten
Rutschen begeistern die kleinen Badegäste. Des Weiteren stehen neben einem Kiosk und einer Gaststätte mit Sonnenterrasse eine Wasserskianlage sowie Tret- und Ruderbootverleih zur Verfügung.
Campingplatz: [Links und Bilder für registrierte Mitglieder sichtbar.]
Ein Wasserturm in Löderburg kann seit seiner Restaurierung 1999 als Aussichtsturm erklommen werden. Verschiedene Wander- und Radwanderwege rund um den See und entlang der Bode laden zu Entdeckungen ein. 600 Parkplätze sind unmittelbar am See verfügbar. Bis 15 m Tiefe hat der See ein reges Leben an Fischen und Pflanzen. Unterhalb der 15 m gibt es eine salzhaltige, sauerstofffreie Zone, wo sich kein Fisch hin wagt.
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Barsch, Zander, Karpfen, Aal, Weißfische
Bootsangeln erlaubt.
Gastkarten bei Helmut Haak, Kupferstr. 3, 39439 Amesdorf, 039262/69957
Ollis Angelladen, Tarthuner Str. 16a, 39435 Egeln, 039268/33792

Angelmöglichkeiten bieten sich über diesen See hinaus auch an zahlreichen anderen Gewässern in der Bodeniederung um Löderburg bis Groß Börnecke.

Athenslebener See 6-411-4
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15,43 ha groß
Aal, Hecht, Karpfen, Schleie, Weißfische
LSG beachten
Gastkarten bei Helmut Haak, Kupferstr. 3, 39439 Amesdorf, 039262/69957

Undank 6-410-20
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8,31 ha groß
Barsch, Hecht, Karpfen, Schleie, Aal, Weißfische
Ollis Angelladen, Tarthuner Str. 16a, 39435 Egeln, 039268/33792
Bürgerservice, Steinstr. 38, 39418 Staßfurt, 03925/981191

Jakobsgrube 6-410-5
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8,12 ha groß
Barsch, Hecht, Zander, Karpfen, Schleie, Aal, Weißfische
Ollis Angelladen, Tarthuner Str. 16a, 39435 Egeln, 039268/33792
Bürgerservice, Steinstr. 38, 39418 Staßfurt, 03925/981191

Löderburger Weiher 6-410-24
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0,7 ha groß
Barsch, Hecht, Karpfen, Schleie, Aal, Weißfische
Ollis Angelladen, Tarthuner Str. 16a, 39435 Egeln, 039268/33792
Bürgerservice, Steinstr. 38, 39418 Staßfurt, 03925/981191


Angeln in Löderburg
Vor langer Zeit ein sumpfiges Gelände, welches im 18. Jahrhundert durch Entwässerungssysteme trocken gelegt wurde. Noch heute ist der Wasserspiegel der Laake unterhalb der Bode. Die Seen sind aber durch unterirdische Bergbautätigkeiten entstanden. Kalilagerstätten gingen in Braunkohleflöze über welche nicht sehr tief lagen. Die entstandene Seenlandschaft in östlicher Richtung ist die Folge der Zusammenbrüche der Abbauräume und der Vermoderung der Holzabsteifungen in den Stollen. Der Kohleabbau begann 1847 und endete 1952.

Salzteich 6-410-6
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2,4 ha groß und eine Durchschnittstiefe von vier Meter.
Der einzige See der in einer Senke natürlich vorhanden war, aber mit besonderer Geschichte. Der Name ist in Erinnerung an den Kalibergbau erhalten, wobei auch „unbrauchbares“ Tafelsalz gefördert wurde. Dieses kam auf Halde und der Regen schwemmte die Salzlake in diesen See, so dass auch Nichtschwimmer kaum untergehen konnten. Mittlerweile hat sich das Wasser regeneriert und nur der Name erinnert an den damaligen Salzsee, der in der Obhut des Angelverein Löderburg – Hecklingen ist.
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Hecht, Karpfen, Schleie, Weißfische
Ollis Angelladen, Tarthuner Str. 16a, 39435 Egeln, 039268/33792
Bürgerservice, Steinstr. 38, 39418 Staßfurt, 03925/981191

Kreuzteich 6-411-3
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10,6 ha groß
Dieser Teich hat sich durch die Erdabsenkung in Folge des Kohleabbaus gebildet. In der Nähe gab es 1935 einen Einbruch, bei dem 7 Bergleute im Untergrund verschüttet wurden. Zur Erinnerung wurde an der Stelle ein 7 m hohes Holzkreuz über dem Grab angebracht.
Barsch, Hecht, Karpfen, Schleie, Aal, Weißfische
Gastkarten bei Helmut Haak, Kupferstr. 3, 39439 Amesdorf, 039262/69957

Laake 6-411-1
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6,41 ha groß
Ebenfalls durch den Zusammenbruch der Kohlefelder entstanden. Ab dem Jahre 1912 begannen sich die Flächen um Löderburg zu senken, aber im Jahre 1939 setzte hier eine ruckartige Absenkung von 7 Meter ein. Der weiteren Absenkung wurde mit der Deponierung von Bauschutt begegnet, bis 1990 zur Deponie erklärt und erst Ende der 90er mit Boden abgedeckt. Heute sieht der See so aus, als wenn er immer dort gewesen ist.
Die Laake soll den besten Fischbestand im Vergleich zu den benachbarten Seen haben.
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Hecht, Zander, Aal, Wels, Schleie, Weißfische
Gastkarten bei Helmut Haak, Kupferstr. 3, 39439 Amesdorf, 039262/69957

Alter Seemann 6-410-17
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4,2 ha groß und bis zu 5 m tief.
Als sich nach der Absenkung der Teich mit Wasser füllte, wurden Fische eingesetzt. Er war damals ein werkseigenes Gewässer und die Obrigkeit des Bergwerkes wollte angeln, während die Arbeiter im Schacht schufteten. Ein Stassfurter Rentner wurde zur Bewachung der Fische vor Fischräuber oder Schwarzangler eingesetzt. Als ehemaliger furchtloser Seemann schipperte er mobil über den See. Die Rufe zu dem Rentner gaben dem See den Namen.
Barsch, Hecht, Karpfen, Schleie, Aal, Weißfische
Bootsangeln erlaubt
Ollis Angelladen, Tarthuner Str. 16a, 39435 Egeln, 039268/33792
Bürgerservice, Steinstr. 38, 39418 Staßfurt, 03925/981191

Kippteich 6-411-5
Trotz der DAV-Nummer ist das Angeln meines Wissens nach verboten.
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8 ha groß, die Durchschnittstiefe liegt bei 3,5 m.
Auch dieser Name birgt geschichtliches. Durch die Absenkungen des Kohleabbaus war hier der nötige Verkippungsraum entstanden um die Asche des Kraftwerkes Achenbach bis 1958 zu entsorgen. Geblieben ist der See und ein Riesenhaufen Asche. Dadurch ist die Wasserqualität nicht die beste. Sicherheitshalber wurde ein Damm zwischen Seemann und Kippteich angelegt, damit sich beide Teiche nicht vereinigen. Der DAV baut langsam einen Fischbestand auf.
Aal, Hecht, Karpfen, Schleie, Weißfische

Danida
11.02.2011, 23:29
:up: Hallo,hab mir die Aufstellung angesehen,
der Undank ist der der als Athenslebenersee
ausgewiesen ist.
Super gemacht MEHR davon!

Rumpelrudi
12.02.2011, 00:19
Danke und mache ich doch gerne :up:
Ja, ich kam auch ins Schleudern, denn 1931 wurde der Tagebau Jacobsgrube geflutet und hieß danach Athenslebener See. Die ha-Angaben vom LV für die Jacobsgrube und die anderen Seen scheinen mir überhaupt nicht zu stimmen.
Wer nun welcher und was ist, kennen wahrscheinlich nur die Einheimischen wirklich genau.